Der Sofa-Kauf

Der Kauf eines neuen Sofas ist bei Weitem kein leichtes Unterfangen und wirft vorerst viele Fragen und Überlegungen auf. Die Polstermöbel in verschiedensten Farben und Formen kosten schließlich nicht wenig Geld.
So kann eine Sitzlandschaft in  Übergröße im Geschäft noch äußerst eindrucksvoll, im eigenen Wohnzimmer aber schnell erdrückend wirken. Deshalb sollten die Möbel immer auch passend zur Größe des Zimmer ausgesucht werden, damit am Ende noch genügend Bewegungsfreiheit bleibt und nicht ausschließlich Sitzgelegenheit bleibt. Auch Körpergröße und Alter sollten berücksichtigt werden. So brauchen größere Menschen meist mehr Sitztiefe und auch für die ältere Generation sind höhere Modelle meist von Vorteil, um leichter wieder aufstehen zu können.

 

Bequemes Sofa, Quelel: new home inspiration_flickr

Zu beachten beim Kauf eines Sofas ist, was teuer ist, ist nicht auch immer gleich besser. Die Qualität wird bestimmt durch Polsteraufbau und Bezug, die Verarbeitung entscheidet über den Preis. Sogenannte Sandwich-Bauweisen sind dabei handwerklich sehr aufwendig und damit besonders hochwertig. Andere Firmen nutzen lieber eine schnellere Art der Herstellung, wobei Integralschaum einfach in eine Sesselform aus Metall gegossen wird. Wichtig hierbei ist immer eine Garantie, wobei auch einfache Modelle noch nach vielen Jahren stabil in ihrer Form bleiben können. Befinden sich aber Kinder im Haus, die das Sofa gern als Trampolin benutzen, ist eine stabile Unterfederung nötig. Dann sind auch Bezüge aus Leder, Velours oder Mikrofaserstoffen von Vorteil, die eher unempfindlich sind. Äußerst empfindlich dagegen sind Jacquards, deren aufwendig eingewebten Muster sogar auf grobe Jeansnähte sensibel reagieren.

Weiter gilt es zu entscheiden, welche Funktionen das neue Sofa erfüllen muss. Wer sich gern lang ausstreckt, für den sind hervorziehbarer Sitz oder Fußhocker von Vorteil. Auch aufsteckbare Nackenrollen, abklappbare Armlehnen, integrierte Tabletts und Zeitschriftenfächer sind erhältlich. Wichtig ist dabei immer das Probesitzen und voraus Denken. Denn was einem in jungen Jahren noch völlig ausreicht, kann im Laufe der Zeit unpraktisch werden.

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