Mängeln beim Hausbau vorbeugen
Bauruine, Foto: johannes kruse_flickr
So früh wie möglich sollten sich Bauherren bereits beraten lassen, am besten noch vor dem Abschluss eines Vertrags mit dem Auftragsnehmer. Im Vertrag sollten genau Baupläne, Änderungsvereinbarungen und Leistungsbeschreibungen festgehalten werden - je detaillierter, umso besser. Auch eine klare, unmissverständliche Formulierung ist sehr wichtig, um späteren Streitigkeiten vorzubeugen.
Neben der Beratung beim Vertrag ist die Qualitätskontrolle vor Ort seitens eines Bausachverständiger extrem wichtig. Durch seine fachkundige Kontrolle wird sichergestellt, dass der Vertrag und geltende Normen und Gesetze eingehalten werden. Mindestens fünf solcher Kontroll – Termine sollte es geben, dann noch einmal einen bei der Abnahme des Hauses. Die Ergebnisse der Kontrollen werden jeweils mit Text und Bild festgehalten. Warum das so wichtig ist, macht der Geschäftsführer des Berliner Bauherrn – Schutzbunds, Rainer Huhle, deutlich: Im Schnitt werden während der Bau – Phase zehn bis zwölf gravierende Mängel festgestellt, bei der Abnahme des Objekts noch einmal sechs bis acht, so Huhle. Viele davon kann nur ein Experte erkennen. Dieser kümmert sich dann auch darum, dass diese möglichst rasch behoben werden und kontrolliert diese Arbeiten abermals.
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